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Ein Fest der Jugendverbände Kreisjugendring feiert sein 75-jähriges Jubiläum

Am 21.06.2024 feierten die Jugendverbände im Landkreis Schweinfurt sich selbst. Auf Initiative des Kreisjugendrings (KJR) Schweinfurt lud man ins Antonia-Werr-Zentrum zu einer Feier zum 75. Jubiläum ein. Hierzu kam eine Vielzahl der im Landkreis Schweinfurt engagierten Jugendverbände. Neben dem aktuellen KJR-Vorsitzenden Christoph Simon waren auch die Vorgänger Andreas Müller, Ingo Göllner, Walter Schech und Peter Kraft anwesend. Von Seiten der Mandatsträger konnte der KJR Landrat Florian Töpper, seine Stellvertreterin Bettina Bärmann, Bundestagsabgeordnete Dr. Anja Weisgerber und Bezirksrätin Gerlinde Martin begrüßen. Ebenso vertreten waren einige Mitglieder des Jugendhilfeausschusses und des Amtes für Jugend und Familie am Landratsamt Schweinfurt. Durch den Abend führten Hannes Hergenröther aus Schweinfurt als Moderator sowie die „Berchluft“, eine Jugendband aus Bergrheinfeld. 

 

Jugendarbeit lebt Demokratie

Vorsitzender Christoph Simon begrüßte die Anwesenden zunächst mit einem geschichtlichen Überblick und stellte die Lebenssituationen von vor 75 Jahren den heutigen gegenüber. Dabei ging er auch auf das 75-jährige Bestehen des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland ein. „Wir alle stellen den einzelnen Menschen, den Jugendlichen oder das Kind in den Mittelpunkt. Alle sind gleich wichtig und jeder und jedem wird zugehört. Wir erlernen einen fairen und respektvollen Umgang miteinander, lassen ausreden, reichen uns nach inhaltlichen Auseinandersetzungen die Hand und werten einander nicht persönlich herab. In unseren Jugendverbänden erlernen junge Menschen genau das. Sie lernen von Beginn an basisdemokratische Werte.“, konstatierte Christoph Simon. Weiterhin sprach er an, dass der Jugendring in einer festen Tradition stehe und die aktuellen Verantwortlichen auf das aufbauen können, was Vorherige auf den Weg gebracht haben. Auch dem Landkreis Schweinfurt, der den KJR laufend finanziell unterstützt, dankt Vorsitzender Simon: „Danke, dass der Landkreis Schweinfurt seit 75 Jahren verlässlicher Partner der Jugendarbeit ist. Gemeinsam haben wir in der Vergangenheit viel erreicht. Gemeinsam sind wir in der Lage in Zukunft noch viel Größeres zu erreichen.“ Abschließend wünschte sich Christoph Simon, dass man gemeinsam etwas für Demokratiebildung junger Menschen auf den Weg bringt. Hier sollte der KJR eine zentrale Rolle einnehmen.

 

Partnerschaft auf Augenhöhe

Für den Landkreis Schweinfurt überbrachte Landrat Florian Töpper die Geburtstagsgrüße an den Jugendring. Er freute sich, dass das 75-jährige Jubiläum des Grundgesetzes mit dem des Kreisjugendrings zusammenfällt. Diese Parallelität dürfte mehrfach herausgestellt werden. Schließlich lebt auch der KJR mit seinen Mitgliedsverbänden genau diese demokratischen Werte. „Landkreis Schweinfurt und Kreisjugendring Schweinfurt verbindet eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Dafür bin ich sehr dankbar.“, stellte Landrat Töpper heraus. So konnte man gemeinsam den Grundlagenvertrag auf den Weg bringen. Dieser nimmt nicht nur eine Aufgabenzuweisung zwischen dem Amt für Jugend und Familie und dem Kreisjugendring vor, sondern sichert auch die finanzielle und personelle Ausstattung des KJR. „Im Jahr 2024 fördert der Landkreis den Kreisjugendring mit Mitteln in Höhe von 399.000,00 €.“, so der Landrat. Dies ist nicht nur ein Zeichen des Dankes und der Wertschätzung, sondern auch Ausdruck der partnerschaftlichen und vertrauensvollen Zusammenarbeit.

 

Weisgerber stellt die Inhalte des KJR heraus

In ihren Worten an die Anwesenden stellte Bundestagsabgeordnete Dr. Anja Weisgerber neben dem Dank für 75 Jahre zuverlässige Arbeit im Dienst der Jugend, das vielfältige Spektrum des Kreisjugendrings heraus. „Ein besonderes Anliegen ist dem Kreisjugendring der Einsatz für Demokratie, Menschenrechte, Toleranz und Partizipation junger Menschen.“, lobte Dr. Weisgerber. Ein Jugendring ist für sie immer auch der Schnittpunkt staatlicher Verwaltung und ehrenamtlicher Strukturen. Besonders lobt Dr. Anja Weisgerber den Einsatz der Jugendringe beim Umwelt- und Klimaschutz. Die Fridays-for-Future-Bewegung, in der sich junge Menschen zusammengefunden haben um sich für die Zukunft des Planeten einzusetzen, sieht sie als Wegbereitende für richtungsweisende Beschlüsse politischer Gremien.

 

KJR erhält neue Aufgabe

Jennifer Wolpensinger, Vorsitzende des Bezirksjugendrings Unterfranken, überbrachte nicht nur Geburtstagsglückwünsche, sondern brachte einen Kooperationsvertrag für „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ mit. Als eine von vier Modellregionen wird der KJR Schweinfurt zum 01.07.2024 zuständig für alle teilnehmenden Schulen im Landkreis Schweinfurt. Der KJR koordiniert unter anderem das schulische Netzwerk, kümmert sich um die Anerkennung als SOR-SMC-Schule und ist ansprechbar für die Schulen. „Mit dem KJR Schweinfurt haben wir einen idealen Partner gefunden, der vor Ort tolle Arbeit leistet und dem wir diese wichtige Aufgabe zutrauen und gerne übertragen.“, freute sich Jennifer Wolpensinger. Zum Abschluss der Jubiläumsveranstaltung wurde der Kooperationsvertrag unterschrieben.

 

Bildunterschrift: KJR-Vorsitzender Christoph Simon und Bezirksjugendrings-Vorsitzende Jennifer Wolpensinger (beide sitzend) freuen sich über die neue Aufgabe im Beisein von (stehend von links nach rechts) stellv. Landrätin Bettina Bärmann, Bezirksrätin Gerlinde Martin, Landrat Florian Töpper, Bundestagsabgeordnete Dr. Anja Weisgerber, stellv. KJR-Vorsitzender Mario Kneuer und KJR-Geschäftsführerin Sabrina Leske.

 

 Kreisjugendring 

 

 

 

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