Der Wein heißt hier "Köhler" und hat seinen Namen von einer alten Flurlage. Diese wiederum gilt als erster Rebenstandort in der Gemeinde, weil der Sage nach dort der Betreiber eines Kohlenmeilers, ein "Köhler" also, am Rand des Steigerwaldes den ersten Rebstock pflanzte. Inzwischen wächst in beiden Gemeindeteilen auf verschiedenen Flurlagen und auf rund 30 Hektar ein für Keuperboden typisch gehaltvoller Steigerwaldwein. Vielseitig sind nicht nur die Rebensorten, die von den klassischen Sorten Müller-Thurgau, Silvaner und Bacchus über Kerner bis hin zu nicht alltäglichem Portugieser-Rotwein reichen. Vielseitig ist auch, was die örtlichen Winzer, darunter 6 Eigenbauvermarkter, daraus machen. Neben herkömmlichen Qualitätsweinen reifen die edlen Rebensäfte als Prädikatsweine "Kabinett" und "Spätlese" bis hin zur "Auslese", ausgezeichnet mit zahlreichen Bronze- und Silbermedaillien der fränkischen und deutschen Weinprämierung, ja sogar vereinzelt mit der höchsten Auszeichnung in "Gold". |